Der Oliver Kahn Safe-Hub in Gugulethu-Manenberg (Kapstadt) wur­de am 17. Mai in Anwesenheit von mehr als 150 Vertretern der Regierung des Westkaps, der Wirtschaft, dem Non-Profit-Sektor und den loka­len Communities fei­er­li­ch eröff­net. Der Oliver Kahn Safe-Hub konn­te im Rahmen der Kooperation zwi­schen der Oliver Kahn Stiftung und AMANDLA EduFootball und in Zusammenarbeit mit wei­te­ren Partnern rea­li­siert wer­den.

Das Safe-Hub Modell wur­de ent­wi­ckelt, um den gene­ra­tio­nen­über­grei­fen­den Kreislauf von Armut, Arbeitslosigkeit und sozia­ler Ungleichheit, dem jun­ge Menschen in urba­nen Slums bzw. benach­tei­lig­ten Stadtteilen aus­ge­setzt sind, zu durch­bre­chen. Jeder Safe-Hub besteht aus einem Kunstrasenplatz, einem Trainingszentrum, einer Beratungsstelle und einem Begegnungszentrum und Café, das von Jugendlichen vor Ort betrie­ben wird und frei­en Internetzugang bie­tet. Er ist eine Plattform sowohl für sozia­len Wandel, Integration und ganz­heit­li­che Jugendförderung. Darüber hin­aus bie­tet der Safe-Hub Gewerbeflächen für jun­ge Unternehmer und loka­le Start-Ups sowie Büroräume für loka­le NGOs und Regierungsinitiativen.

Gelegen auf dem Gelände der Intshukumo Comprehensive High School im Herzen der bei­den Townships Gugulethu und Manenberg, wird der Oliver Kahn Safe-Hub Teilnehmern täg­li­chen Zugang zum Fußballplatz, wöchent­li­che Nachhilfestunden und Workshops zum Ausbau von Sozialkompetenzen und Führungsqualitäten bie­ten.

Insgesamt bestehen nun bereits drei Safe-Hubs in Diepsloot, Khayelitsha und Gugulethu-Manenberg, die einen Anlaufpunkt für wöchent­li­ch rund 6.000 jun­ge Menschen dar­stel­len. Aktuell lau­fen Planungen für einen wei­te­ren Safe-Hub in Südafrika sowie für den ers­ten außer­halb des Landes, der in Berlin/Deutschland ent­ste­hen soll.