Jeder Safe-Hub gilt als sicherer Ort und verfügt über einen Fußballplatz sowie eine Bildungseinrichtung und bekommt ein Coaching-Programm sowie Coaches zur Verfügung gestellt, mit deren Unterstützung die jungen Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden.

Berlin

Mittelfristig ist ein vier­ter Safe-Hub in Berlin (Berlin/Wedding) geplant. Auch in Berlin ver­las­sen zu vie­le Jugendliche die Schule ohne bzw. ohne qua­li­fi­zier­ten Schulabschluss, sehr vie­le sind abhän­gig von Sozialleistungen. In ein­zel­nen Stadtteilen ent­ste­hen gesell­schaft­li­che Parallelwelten.

Ein Safe-Hub in Berlin — initi­iert direkt im Zentrum eines sozia­len Brennpunkts — kann Ausgrenzungen ent­ge­gen­wir­ken und Kindern und Jugendlichen Instrumente an die Hand geben, ihren eige­nen Weg zu fin­den.

Johannesburg

Ein drit­ter Safe-Hub wird gera­de zwi­schen Johannnesburg und Pretoria in der Township Diepsloot, Südafrika, initi­iert. Das Leben der jun­gen Menschen in Diepsloot ist geprägt von extre­mer Armut, Gewalt und Kriminalität. Zudem gibt es nur vier Schulen für über 200.000 Einwohner. Der geplan­te Safe-Hub hat zum Ziel, den gene­ra­ti­ons­über­grei­fen­den Armutskreislauf zu durch­bre­chen und den Kindern und Jugendlichen eine Lebensperspektive zu geben.

Wir dan­ken “RTL – Wir hel­fen Kindern e.V.” für die Unterstützung beim Bau des Fußballplatzes.

Gugulethu/Manenberg

Der Oliver Kahn Safe-Hub wur­de im Rahmen der Kooperation zwi­schen der Oliver Kahn Stiftung und AMANDLA EduFootball sowie wei­te­ren Partnern rea­li­siert und am 17. Mai 2016 fei­er­li­ch eröff­net. Gelegen auf dem Gelände der Intshukumo Comprehensive High School im Herzen der bei­den Townships Gugulethu und Manenberg, wird der Oliver Kahn Safe-Hub Teilnehmern täg­li­chen Zugang zum Fußballplatz, wöchent­li­che Nachhilfestunden und Workshops zum Ausbau von Sozialkompetenzen und Führungsqualitäten bie­ten. Damit soll der Safe-Hub den gene­ra­tio­nen­über­grei­fen­den Kreislauf von Armut, Arbeitslosigkeit und sozia­ler Ungleichheit, dem jun­ge Menschen in urba­nen Slums bzw. benach­tei­lig­ten Stadtteilen aus­ge­setzt sind, durch­bre­chen.

KHAYELITSHA

AMANDLA EduFootball hat im Jahre 2009 das ers­te Kunstrasenfeld mit Bildungszentrum in Khayelitsha (Kapstadt) fer­tig­ge­stellt. AMANDLA EduFootball stellt den Managern vor Ort Ausbildung und Hilfe bei der Programmentwicklung zur Verfügung und führt auf dem Feld sei­ne Initiativen zur Förderung von Sozialkompetenzen, zur Entwicklung von Vorbildern und zur Gewaltprävention durch.